Das Wissen in Argonia wird in sog, Schriften festgehalten - Bücher, Pergamente, Schriftrollen und dergleichen. Allerdings sind Schriften und vor allem deren Ansammlung an einem Ort in Argonia eher selten anzutreffen, da das Lesen bestimmter Schriftsprachen aus Kostengründen der bildenden Erziehung dem Adel vorbehalten ist.
Auf den Schriftenkarten befinden sich jeweils ein schwarzes Kästchen in der oberen linken Kartenhälfte.
Dieses Kästchen gibt an, wie schwer es für den interessierten Leser ist, den Inhalt und seine Bedeutung der Schrift zu entlocken. Die angegebene Zahl gibt das CL des INT-Wurfs an, das ein Charakter im Spiel erreichen muss, um den Inhalt der vorliegenden Schrift wirklich zu verstehen und erfassen.
Ausgerüstete Schriftenkarten bergen für einen Charakter die Möglichkeit in brenzligen Situationen einen INT-Wurf gegen das jeweilige CL der Schriftenkarte zu werfen, um, wenn der Inhalt der Schrift zur aktuellen Situation passt, einen Geistesblitz auf Basis vergangener Schriftenstudien zu erhalten. Dieser birgt dann Antworten auf eine gezielte Frage des Spielercharakters.
Die Frage muss allerdings vor dem INT-Wurf auf das CL der Schrift gestellt werden.
Es existieren unterschiedliche Arten von Schriften. Geschichtliche und soziologische Literatur, Praxisleitfäden, Lehrbücher, Lyrik und Philosophische Abhandlungen.
Im Kern unterscheiden sich die Werke dahingehend, wie schwer sie zu lesen sind bzw. wie einfach der geneigte Leser oder die geneigte Leserin den Inhalt für sich nutzbar machen kann. Spielleiter sollten je nach Ziel einer Lese-Aktion eines Spielers die zur Information-Erlangung durchzuführenden Probe erschweren oder erleichtern - je nachdem um welche Art von Literatur es sich handelt.